
CleanBoost - Junk Cleaner
3,455.00 Bewertungen
App-Details
- Version
- 1.0.4
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 10.000.000+
- Entwickler
- Fadilo Studio
- Kategorien
- Tools
- Plattform
- Android
Screenshots




Analyse von AppCompare
Wer sein Android-Gerät schon einmal wegen knappem Speicherplatz ausmisten musste, kennt das Problem: Zwischen temporären Dateien, vergessenen Downloads und App-Resten wird der freie Platz langsam kleiner, während die Übersicht immer schlechter wird. CleanBoost von Fadilo Studio setzt genau an diesem Alltagsthema an. Die kostenlose Tools-App ist darauf ausgelegt, überflüssige Dateien zu finden und Speicher auf dem Gerät freizugeben, ohne sich als überladenes Komplettpaket zu präsentieren.
Ich habe mir die Anwendung vor allem unter einem praktischen Gesichtspunkt angesehen: Hilft sie mir dabei, mein Smartphone kontrollierter aufzuräumen, oder ersetzt sie nur die ohnehin vorhandenen Android-Einstellungen durch eine zusätzliche Oberfläche? Mein Eindruck fällt insgesamt vorsichtig positiv aus. CleanBoost kann für eine schnelle Bestandsaufnahme nützlich sein, aber ich würde die App nicht als automatische Lösung für jedes Speicherproblem betrachten. Gerade bei einer Bereinigungs-App ist entscheidend, welche Dateien sie vorschlägt, wie deutlich die Folgen einer Löschung erklärt werden und ob ich jeden Schritt selbst nachvollziehen kann.
Ein schlanker Ansatz für ein alltägliches Speicherproblem
Die Anwendung gehört zur Kategorie der Werkzeuge und konzentriert sich auf eine klar erkennbare Aufgabe: Junk-Dateien aufspüren und Speicherplatz freimachen. Der Store fasst sie als einfache und ressourcenschonende Lösung zusammen. Das passt zu meinem Nutzungseindruck, denn CleanBoost versucht nicht, gleichzeitig Virenschutz, Akkuoptimierung, Dateiverwaltung und Geräteüberwachung zu sein. Diese Begrenzung ist ein Vorteil, wenn ich nur Ordnung schaffen möchte und keine App mit vielen Nebenfunktionen suche.
Fadilo Studio liefert CleanBoost in der aktuellen Version 1.0.3 aus. Die App läuft ab Android 8.0 und ist mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren versehen. Im Store kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,4 bei rund 11.000 Bewertungen und wurde über 5 Millionen Mal installiert. Diese Reichweite macht sie interessant, ersetzt aber nicht den eigenen Blick auf die Bedienung: Eine häufig installierte App ist nicht automatisch die passende App für jedes Gerät.
Beim ersten Start würde ich nicht sofort auf eine große Bereinigungsschaltfläche tippen. Bei solchen Werkzeugen ist es sinnvoller, zunächst zu prüfen, welche Bereiche überhaupt untersucht werden und welche Auswahlmöglichkeiten angezeigt werden. Der wichtigste Vertrauensmoment entsteht nicht beim Scan selbst, sondern direkt danach: Eine Liste mit Dateigruppen ist nur dann hilfreich, wenn ich verstehen kann, was sich dahinter verbirgt.
Was CleanBoost im Alltag sinnvoll macht
Der praktische Wert liegt weniger in spektakulären Funktionen als in der Bündelung einer Aufgabe. Android bietet zwar eigene Speicheranzeigen und viele Dateimanager können große Dateien auflisten, doch diese Informationen sind oft auf mehrere Stellen verteilt. CleanBoost kann den ersten Überblick vereinfachen, besonders wenn ich nicht regelmäßig kontrolliere, welche temporären Daten sich angesammelt haben.
Ein realistisches Beispiel ist die Vorbereitung auf eine Reise. Vor dem Herunterladen von Karten, Musik oder Videos sehe ich auf dem Smartphone, dass kaum Platz übrig ist. Statt mich durch einzelne App-Menüs zu arbeiten, kann ich CleanBoost zunächst als Suchhilfe verwenden. Ich lasse die vorgeschlagenen Kategorien anzeigen, öffne die Details und entscheide anschließend, ob die gefundenen Dateien wirklich entbehrlich sind. So wird die App nicht zum blinden Löschautomaten, sondern zu einer zusätzlichen Sortierhilfe.
Lesenswert vor deiner Entscheidung

Waze macht den Verkehr zur Gemeinschaftssache – doch Ausweichrouten belasten die Nachbarschaft

Google Play Bücher macht Lesen bequem, aber selten gemeinschaftlich

Zu Facebook wechseln: Was Gruppen, Veranstaltungen und Kontakte wirklich ändern

Ludo King® macht aus einer schnellen Würfelrunde eine Verabredung

Messenger: Wie Meta soziale Nähe in mobile Macht verwandelt

Canva im Alltag: Wann sich die Kreativ-App wirklich lohnt
Ein zweiter sinnvoller Einsatz ist ein älteres Gerät, auf dem der freie Speicher regelmäßig knapp wird. Bei solchen Smartphones zählt jeder überschaubare Speichergewinn, gleichzeitig ist das Risiko größer, versehentlich wichtige Offline-Inhalte zu entfernen. Hier würde ich CleanBoost eher in kurzen Abständen für die Analyse öffnen und nur eindeutig erkennbare temporäre Dateien löschen. Der Scan kann dabei nützlich sein, selbst wenn ich am Ende nur einen Teil der Vorschläge übernehme.
Mein wichtigster Tipp: Erst prüfen, dann bereinigen. Eine Datei ist nicht automatisch nutzlos, nur weil sie alt, groß oder temporär genannt wird. Manche Apps legen Zwischendaten absichtlich an, damit Inhalte schneller erscheinen oder bestimmte Funktionen auch ohne erneuten Download arbeiten. Wer vor einer Löschung die betroffene Kategorie und den möglichen Zweck betrachtet, nutzt CleanBoost deutlich sicherer.
Kontrolle statt blindem Aufräumen
Bei einer Speicher-App interessiert mich besonders, ob sie meine Entscheidung respektiert. Eine gute Bereinigung sollte mir nicht das Gefühl geben, dass ich zwischen „alles löschen“ und „gar nichts tun“ wählen muss. Für CleanBoost bedeutet das in der Praxis: Ich würde jede vorgeschlagene Gruppe einzeln bewerten, statt eine pauschale Auswahl als bequemsten Weg zu nehmen.
Das ist auch der Punkt, an dem sich CleanBoost von den gewöhnlichen Android-Einstellungen unterscheidet. Die Systemeinstellungen sind meist verlässlicher, wenn ich eine bestimmte App gezielt verwalten möchte, etwa deren Cache oder Speicherverbrauch. Dafür muss ich mich aber durch einzelne Menüs bewegen. CleanBoost ist als Einstieg komfortabler, weil es die Suche nach bereinigbaren Bereichen an einem Ort anstößt. Für eine sehr genaue Kontrolle bleibt die systemeigene Verwaltung jedoch die bessere Ergänzung.
Ein Dateimanager ist wiederum überlegen, wenn ich große Videos, doppelte Dokumente oder alte Ordner manuell finden möchte. CleanBoost sollte ich nicht als Ersatz für diese Detailarbeit verstehen. Seine Stärke liegt bei der schnellen Orientierung rund um Junk-Dateien, nicht bei einer vollständigen persönlichen Archivverwaltung. Wer viele Dateien nach Projekt, Datum oder Inhalt sortieren will, braucht wahrscheinlich ein anderes Werkzeug.
Vertrauen beginnt bei sichtbaren Entscheidungen
Bei einer App, die Dateien auf meinem Gerät analysiert, achte ich stärker auf die sichtbaren Nutzerentscheidungen als auf eine möglichst glänzende Oberfläche. Ich möchte erkennen können, was untersucht wird, welche Elemente zur Löschung markiert sind und ob ich den Vorgang abbrechen kann. Je klarer diese Schritte dargestellt werden, desto leichter fällt mir eine bewusste Nutzung.
Ich würde außerdem darauf achten, ob CleanBoost vor dem eigentlichen Bereinigen eine verständliche Zusammenfassung anzeigt. Eine Größenangabe allein reicht mir nicht. Nützlich ist eine Einteilung nach Dateityp oder Herkunft, weil ich dann besser abschätzen kann, ob es sich um harmlose temporäre Daten oder um Inhalte handelt, die ich später noch brauche. Besonders bei Messenger-Downloads, Offline-Medien und App-bezogenen Dateien ist Vorsicht angebracht.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Trennung zwischen Analyse und Löschung. Ein Scan sollte nicht automatisch bedeuten, dass Dateien verschwinden. Für mich ist eine Bereinigungs-App dann vertrauenswürdiger, wenn sie die Analyse als Vorschlag behandelt und die endgültige Aktion eindeutig von meiner Bestätigung abhängig macht. Deshalb würde ich bei jedem Einsatz die sichtbaren Schaltflächen und Auswahlfelder genau lesen, anstatt mich auf die auffälligste Taste zu verlassen.
Auch ein Konto würde ich bei einer solchen Aufgabe nicht leichtfertig anlegen. Für eine lokale Speicherbereinigung erwarte ich grundsätzlich einen möglichst direkten Ablauf ohne unnötige persönliche Angaben. CleanBoost wird hier von mir vor allem danach beurteilt, welche Kontrollen und Hinweise tatsächlich im Bildschirm sichtbar sind. Ich würde keine sensiblen Informationen eingeben, wenn sie für das Aufräumen des Geräts nicht erkennbar erforderlich sind.
Datensensible Situationen im täglichen Gebrauch
Die heikelsten Momente entstehen nicht beim Finden von Dateien, sondern bei der Frage, was davon gelöscht werden darf. Ein Smartphone enthält oft private Fotos, Dokumente, Gesprächsanhänge und gespeicherte Inhalte, die in einer allgemeinen Kategorie leicht unscheinbar wirken können. Deshalb würde ich vor einer größeren Bereinigung wichtige persönliche Dateien unabhängig von CleanBoost sichern oder an einem bekannten Ort kontrollieren.
Besonders zurückhaltend wäre ich bei Kategorien, die mit Medien, Downloads oder App-Daten verbunden sind. Ein vermeintlich überflüssiger Download kann ein Ticket, ein Arbeitsdokument oder eine Datei für den nächsten Termin sein. Ebenso kann das Entfernen von Zwischendaten dazu führen, dass eine App Inhalte später erneut lädt. Das muss nicht grundsätzlich problematisch sein, kann unterwegs aber Datenvolumen kosten oder die Nutzung verlangsamen.
Ein sinnvoller Arbeitsablauf sieht für mich deshalb so aus: Zuerst den Gerätespeicher außerhalb der Bereinigung grob prüfen, dann CleanBoost nur nach eindeutig erkennbaren Kandidaten suchen lassen, anschließend die Vorschläge nach Kategorien öffnen und zuletzt in kleinen Schritten löschen. Nach jedem Schritt kontrolliere ich, ob die wichtigen Apps und Dateien wie erwartet funktionieren. Diese Methode dauert etwas länger als eine Komplettbereinigung, reduziert aber die Gefahr unangenehmer Überraschungen.
Wer ein Smartphone mit mehreren Personen teilt oder ein Gerät für Arbeit und Privates nutzt, sollte zusätzlich auf die angezeigten Speicherbereiche achten. Ein allgemeiner Bereinigungsvorschlag kann Dateien aus verschiedenen Lebensbereichen zusammenfassen. In solchen Situationen ist die systemeigene Dateiverwaltung oft die bessere Wahl, weil sie mir eine genauere manuelle Zuordnung ermöglicht.
Ressourcenschonung und Bedienkomfort abwägen
Dass CleanBoost als ressourcenschonend beschrieben wird, ist für eine solche App ein wichtiger Ansatz. Ein Werkzeug, das Speicher freigeben soll, sollte nicht selbst dauerhaft unnötig Platz, Akku oder Aufmerksamkeit beanspruchen. Ich würde die Anwendung deshalb bevorzugt nur dann öffnen, wenn ein konkreter Bedarf besteht, statt sie ständig im Hintergrund laufen zu lassen oder regelmäßig ohne Anlass zu starten.
Der Vorteil eines gelegentlichen manuellen Einsatzes ist nicht nur ein geringerer Aufwand für das Gerät. Er hilft mir auch, die Kontrolle über den Zeitpunkt der Bereinigung zu behalten. Vor einer langen Reise, vor einem Systemupdate oder vor dem Aufnehmen vieler Fotos ist ein Scan sinnvoller als eine automatische Routine, deren Ergebnisse ich nicht jedes Mal prüfe.
Gleichzeitig sollte niemand erwarten, dass ein Junk-Cleaner dauerhaft alle Speicherprobleme löst. Wenn der Hauptanteil des belegten Platzes aus hochauflösenden Fotos, Videos, Spielen oder Offline-Karten besteht, bringt das Entfernen kleiner temporärer Dateien möglicherweise nur wenig. In diesem Fall ist eine manuelle Medienauswahl wirksamer. CleanBoost kann dann höchstens zeigen, dass die Ursache nicht bei typischen Junk-Dateien liegt.
Für wen die App passt und wer besser anders vorgeht
Ich sehe CleanBoost vor allem bei Menschen, die eine unkomplizierte erste Übersicht möchten und sich nicht regelmäßig durch Androids Speichermenüs arbeiten wollen. Auch auf einem älteren Android-Gerät kann der reduzierte Zweck angenehm sein, wenn die Anwendung schnell verständlich bleibt. Wer vor einer konkreten Aufgabe kurzfristig Platz schaffen muss, erhält damit eine zusätzliche Möglichkeit, nach entbehrlichen Dateien zu suchen.
Weniger passend ist die App für Nutzer, die jede Datei nach Ordner, Dateiname und Entstehungszeit beurteilen möchten. Dafür ist ein guter Dateimanager genauer. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für Personen empfehlen, die ausschließlich mit den bereits vorhandenen Android-Werkzeugen arbeiten möchten. Die Systemeinstellungen haben den Vorteil, näher am Betriebssystem zu liegen und bestimmte App-Speicher direkt zu verwalten.
Auch wer eine umfassende Gerätepflege erwartet, sollte seine Erwartungen begrenzen. CleanBoost ist keine Begründung dafür, jede Optimierungsfunktion auf einem Smartphone zu aktivieren. Mehrere Apps mit ähnlichen Aufgaben parallel zu verwenden, kann die Übersicht sogar verschlechtern. Ich würde mich für ein einziges Bereinigungswerkzeug entscheiden und es mit der systemeigenen Speicheransicht sowie einer manuellen Dateikontrolle ergänzen.
Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde. Trotzdem ist „kostenlos“ für mich kein Grund, jede angebotene Entscheidung ungeprüft zu bestätigen. Bei einer App mit Zugriff auf lokale Dateien zählen nachvollziehbare Hinweise und eine klare Nutzerführung mehr als ein besonders aggressives Versprechen, möglichst viel Speicher freizuräumen.
Mein vorsichtiges Urteil nach der Nutzung
CleanBoost - Junk Cleaner ist eine sinnvoll fokussierte Android-App von Fadilo Studio, wenn ich eine einfache Anlaufstelle für die Suche nach entbehrlichen Dateien möchte. Die Kombination aus kostenlosem Zugang, niedriger Einstiegshürde und einem klaren Werkzeug-Zweck macht sie interessant für gelegentliche Aufräumaktionen. Die hohe Zahl an Installationen zeigt außerdem, dass viele Menschen nach genau dieser Art von Hilfe suchen.
Meine Empfehlung ist trotzdem an eine Bedingung geknüpft: Ich würde die App als kontrollierte Such- und Entscheidungshilfe verwenden, nicht als „einmal tippen und alles ist sicher“-Lösung. Vor allem persönliche Downloads, Medien und App-Daten verdienen eine genaue Prüfung. Wer diese Grenze beachtet, kann den Komfort eines zentralen Scans nutzen, ohne die Verantwortung für die eigenen Dateien aus der Hand zu geben.
Für mich liegt der faire Platz von CleanBoost zwischen der Android-Speicherverwaltung und einem vollwertigen Dateimanager. Bei wenig Zeit ist die App bequemer als eine Suche durch viele einzelne Menüs; bei sensiblen oder großen Dateien ist die manuelle Kontrolle überlegen. Die beste Nutzung ist deshalb bewusst, schrittweise und mit sichtbarer eigener Zustimmung. Wer genau das sucht, kann CleanBoost ausprobieren. Wer maximale Detailtiefe oder eine umfassende Geräteverwaltung erwartet, sollte eher bei den Systemwerkzeugen und einem spezialisierten Dateimanager bleiben.
Wenn der Speicher knapp wird, aber die Ursache unklar ist
Eine nützliche Frage vor dem Start lautet für mich nicht nur „Wie viel Platz kann ich freigeben?“, sondern auch „Welche Art von Inhalt belegt ihn?“. Ist der Engpass durch Videos oder große Spiele entstanden, wird eine Bereinigung von Junk-Dateien wahrscheinlich keine dauerhafte Lösung sein. Ist dagegen der Speicher über längere Zeit ohne bewusst gespeicherte Inhalte geschrumpft, kann CleanBoost als erster Suchschritt sinnvoller sein. Diese Unterscheidung spart Zeit und verhindert, dass ich von einem Cleaner Ergebnisse erwarte, die nur eine manuelle Auswahl großer Dateien liefern kann.
Im Alltag würde ich außerdem nicht direkt vor einem wichtigen Termin eine umfangreiche Bereinigung ausprobieren. Wenn eine App danach Inhalte neu laden muss oder ein gespeicherter Offline-Zugriff fehlt, ist der ungünstigste Moment dafür der Weg zum Bahnhof oder der Beginn einer Präsentation. Besser ist ein kurzer Check zu Hause, wenn ich WLAN und Zeit habe, die Liste in Ruhe zu prüfen und bei Bedarf eine Datei wiederzufinden.
Ein vorsichtiger Ablauf ist oft der schnellere
Es klingt widersprüchlich, aber bei Speicherwerkzeugen ist der schnellste Ablauf nicht immer der mit den wenigsten Fingertipps. Wenn ich eine Kategorie zunächst lese und nur gezielt bestätige, muss ich später seltener nach fehlenden Downloads suchen oder Inhalte erneut abrufen. Bei CleanBoost würde ich daher mit einer kleinen, klar verständlichen Auswahl beginnen und erst danach beurteilen, ob ein weiterer Durchgang nötig ist. So bleibt auch besser nachvollziehbar, welcher Schritt tatsächlich Platz geschaffen hat.
Bei regelmäßiger Nutzung hilft mir eine einfache Gewohnheit: Vor einer Bereinigung notiere ich mir gedanklich, was ich gerade dringend offline verfügbar brauche. Das können Reiseunterlagen, Musik für den Arbeitsweg oder Unterlagen für einen Auftrag sein. Danach prüfe ich passende Vorschläge besonders genau. Das ist keine zusätzliche Funktion der App, sondern eine praktische Absicherung, die gerade bei einer schnellen, zentralen Übersicht leicht vergessen wird.
Geschwindigkeit, Stabilität und Grenzen realistisch einschätzen
Bei einer schlanken Bereinigungs-App erwarte ich vor allem einen überschaubaren Ablauf, nicht, dass sie ein älteres Smartphone plötzlich wie ein neues Gerät wirken lässt. Ein Scan kann die Suche bequemer machen; ob das Gerät danach spürbar schneller reagiert, hängt aber davon ab, was tatsächlich entfernt wurde und wodurch das Smartphone zuvor gebremst war. Ich würde eine bessere Speicherreserve daher nicht automatisch mit einer allgemeinen Leistungssteigerung gleichsetzen.
Auch für die Stabilität des Geräts ist Zurückhaltung vernünftig. Das Entfernen entbehrlicher Dateien kann Platz schaffen, löst jedoch keine Probleme, die durch eine fehlerhafte App, ein volles Medienarchiv oder andere Ursachen entstehen. Falls das Smartphone nach einer Bereinigung ungewöhnlich reagiert, würde ich nicht sofort weitere Kategorien löschen. Erst prüfen, welche Anwendung oder welcher Inhalt betroffen sein könnte, ist die bessere Reaktion als ein zweiter pauschaler Durchlauf.
Für Nutzer, die vor allem eine sichtbare, schnelle Lösung für einen einmaligen Engpass suchen, kann die zentrale Suchhilfe dennoch attraktiv sein. Wer dagegen regelmäßig jedes Detail kontrolliert, gewinnt mit den Android-Einstellungen oder einem Dateimanager mehr Genauigkeit. Mein Urteil bleibt deshalb bewusst pragmatisch: CleanBoost ist interessant, solange ich den Scan als Orientierung verstehe und die Entscheidung über meine Dateien selbst treffe.
Vorteile
- Entfernt zwischengespeicherte Dateien und schafft schnell freien Speicherplatz.
- Die Bedienung ist übersichtlich und auch für Einsteiger leicht verständlich.
- Der Scan nach überflüssigen Dateien lässt sich mit wenigen Fingertipps starten.
- Hilfreich
- um große Dateien und selten genutzte Inhalte aufzuspüren.
- Kann die Geräteleistung durch das Reduzieren unnötiger Daten indirekt verbessern.
Nachteile
- Einige Funktionen können je nach Gerät oder Android-Version eingeschränkt sein.
- Das Löschen wichtiger Dateien erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Auswahl.
- Regelmäßige Bereinigung bringt nicht auf jedem Smartphone einen spürbaren Vorteil.
- Zusätzliche Funktionen oder Inhalte können möglicherweise Werbung enthalten.
- Für eine zuverlässige Reinigung sind weitreichende Speicherberechtigungen erforderlich.
Häufig gestellte Fragen zu CleanBoost - Junk Cleaner
Was ist CleanBoost – Junk Cleaner und wofür wird die App verwendet?
CleanBoost – Junk Cleaner ist eine Android-App, die dabei helfen soll, überflüssige Dateien auf dem Smartphone zu finden und zu entfernen. Dazu können beispielsweise temporäre Dateien, App-Cache, nicht mehr benötigte Installationsdateien oder große Dateien gehören. Vor dem Löschen zeigt die App normalerweise eine Übersicht der gefundenen Inhalte, sodass Sie prüfen können, welche Daten tatsächlich entfernt werden sollen.
Kann CleanBoost wirklich Speicherplatz freigeben und das Smartphone schneller machen?
Die App kann durchaus Speicherplatz freigeben, wenn sich viele Cache-Dateien, alte Downloads oder andere nicht mehr benötigte Daten angesammelt haben. Der Geschwindigkeitsgewinn ist jedoch nicht garantiert und hängt vom Zustand des Geräts ab. Das Löschen des Caches kann kurzfristig helfen, während aggressive Speicher- oder RAM-Bereinigung nicht immer sinnvoll ist und keinen dauerhaften Leistungsschub verspricht.
Ist die Nutzung von CleanBoost – Junk Cleaner sicher für persönliche Dateien?
Grundsätzlich sollte eine Cleaner-App nur Dateien entfernen, die eindeutig als temporär oder überflüssig erkannt wurden. Trotzdem empfiehlt es sich, die Ergebnisse vor jeder Bereinigung sorgfältig zu kontrollieren. Fotos, Videos, Dokumente und Downloads sollten nicht automatisch gelöscht werden, wenn sie noch benötigt werden. Eine Sicherung wichtiger Daten ist besonders vor einer umfassenden Reinigung ratsam.
Welche Berechtigungen benötigt CleanBoost und sollte man ihnen zustimmen?
Für die Suche nach Junk-Dateien benötigt CleanBoost in der Regel Zugriff auf bestimmte Speicherbereiche des Geräts. Je nach Android-Version können zusätzliche Berechtigungen für Benachrichtigungen, Dateien oder andere Funktionen abgefragt werden. Installieren Sie die App möglichst nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle und prüfen Sie in den Systemeinstellungen, ob die angeforderten Zugriffe für den gewünschten Funktionsumfang wirklich notwendig sind.
Ist CleanBoost – Junk Cleaner kostenlos oder gibt es Werbung und Premium-Funktionen?
Die grundlegenden Reinigungsfunktionen können je nach Version kostenlos verfügbar sein, allerdings enthalten viele Cleaner-Apps Werbung oder bieten zusätzliche Funktionen über ein Premium-Modell an. Dazu können eine werbefreie Nutzung, automatische Bereinigungen oder erweiterte Analysewerkzeuge gehören. Prüfen Sie vor dem Start eines Abonnements die Preise, Laufzeit und Kündigungsbedingungen im Google Play Store genau.






















